Strom im VW-Bus: Wie lange können wir stehen?
Ein 160-W-Solarpanel reicht für unseren Alltag meistens aus; Landstrom kommt bei Bedarf mobil durch die Fahrertür dazu. Die VW-AGM bleibt unverändert.

Inhalt
Die Situation
Der Kühlschrank läuft, die Handys wollen geladen werden, abends brennt Licht. Nach zwei Tagen ohne Fahren wird es interessant: Wie lange können wir stehen, ohne uns um Strom zu kümmern?
Was es können muss
Auch im Stand brauchen wir Strom für Kühlung, Licht und zum Laden. Landstrom soll sich bei Bedarf schnell anschließen lassen.
So lösen wir es
Solar
Ein semi-flexibles 160-W-Panel auf dem Dach lädt über einen MPPT-Regler unter dem Sitz automatisch, beim Fahren wie beim längeren Stehen. Den Aufbau beschreibt der Solar-Guide.
Landstrom
Über Verlängerungskabel, Personenschutzadapter und Steckdosenwürfel holen wir den Platzstrom durch die Fahrertür in den Bus, in zwei Minuten und ohne Festeinbau. Daran hängen vor allem das Ladegerät der Aufbaubatterie und gelegentlich ein kleiner Kfz-Heizlüfter; der Kabelweg steht im Landstrom-Guide.
Batterie
Die VW-AGM bleibt unverändert, damit Fahrzeugsoftware, Camper-Unit und Batteriemanagement unangetastet bleiben. Solange Solar und gelegentlicher Landstrom reichen, kommt keine zusätzliche Batterie dazu.
12 Volt als Standard
Wo es geht, laden wir über 12 V und USB. Ein kleiner USB-C-Adapter mit Power Delivery an der Kfz-Steckdose lädt auch ein MacBook ohne Probleme. Außer dem Batterieladegerät hängen an 230 V bei uns vor allem Föhn und Heizlüfter.
Artikel zu dieser Situation
Landstrom im VW-Bus: mobil, ohne Festeinbau
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